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Vertrauen: Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität (UTB für Wissenschaft) Paperback – 1 Jan. 1968
There is a newer edition of this item:
- Print length140 pages
- LanguageGerman
- PublisherLucius & Lucius
- Publication date1 Jan. 1968
- Dimensions12.1 x 1.1 x 18.3 cm
- ISBN-103825221857
- ISBN-13978-3825221850
Product details
- Publisher : Lucius & Lucius (1 Jan. 1968)
- Language : German
- Paperback : 140 pages
- ISBN-10 : 3825221857
- ISBN-13 : 978-3825221850
- Dimensions : 12.1 x 1.1 x 18.3 cm
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Vertrauen wird hier - losgelöst von moralischen Ansprüchen - in seiner sozialen Funktion und seinen Folgen als Problemlösungsmechanismus für Komplexitätsreduktion untersucht. Ausgehend von der These, dass die Welt übermäßig komplex strukturiert ist und niemand wissen kann, was genau im nächsten Moment passieren wird, muss er Vertrauen - ob in Personen oder soziale Systeme - um handlungsfähig zu bleiben.
Zudem wird Vertrauen hier in einem differenzierten Begrifflichen Instrumentarium analysiert. Vertrauen wird von Vertrautheit unterschieden, persönliches Vertrauen und Systemvertrauen sowie Vertrauen und Misstrauen unterschieden.
Auch die Probleme, die mit dem Mechanismus Vertrauen (insbesondere im Kontext der Moderne bzw. der funktionalen Differenzierung) verbunden sind, werden ausgiebig erörtert.
Aha-Effekte 'am Fließband' auf höchstem theoretischen Niveau: 5 Sterne.
Natürlich darf nicht vergessen werden, dass man augenblicklig zum Subjekt der luhmannschen Systemwelt wird, wenn man dieses Buch lesen sollte. Es existieren keine Akteure nur über Kommunikation prozessierende Sytemeinheiten. Und es geht wie immer darum - wie in einem System oder wie Systeme eine Möglichkeit finden Komplexität zu verringern, um in der Lage zu sein - miteinander anschlussfähig kommunizieren zu können. Die Welt der Systeme ist so komplex, da kann nur über die Reduzierung von Komplexität eine logische Struktur erreicht werden und Vertrauen als systemimmanente Komponente soll Komplexität reduzieren helfen - dies wird zu einem "Problem der riskanten Vorleistung" und eine kognitive Vorleistung sollte auch der interessierte Leser mitbringen. Luhmann ist für den Luhmannfan geschrieben nicht für den Fussballfan!
Das nenne ich Reduzierung von Leserschaft durch komplexen literarischen Inhalt.
Empfehlenswert, nicht nur für Soziologie-Begeisterte!