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Das Ende Des Babylonischen Exils: Kulturgeschichtliche Epochenwende In der Literatur der Letzten Irakisch-Judischen Autoren (German) Hardcover – 15 Sep 2011


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Product details

  • Hardcover: 340 pages
  • Publisher: Reichert Verlag (15 Sept. 2011)
  • Language: German
  • ISBN-10: 3895008281
  • ISBN-13: 978-3895008283
  • Product Dimensions: 17.5 x 2.3 x 24.4 cm
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Review - German Das Ende des Babylonischen Exils setzt sich mit literarischen Werken irakisch-judischer Autoren des spaten 20. und des fruhen 21. Jahrhunderts auseinander. Diese dokumentieren die kulturelle Uberlieferung einer Gemeinschaft, die seit dem Beginn des Babylonischen Exils in Mesopotamien verwurzelt war. Die Grundung des Staates Israel (1948) und der darauf folgende Exodus (1950/51) der irakischen Juden leiteten das Ende eines Zeitalters von mehr als zweieinhalb Jahrtausenden ein.Als die Autoren den Irak verliessen, waren sie Jugendliche, einige sogar noch Kinder. Die meisten beschworen in ihren Romanen, Erzahlungen, Gedichten und Memoiren eine Welt herauf, die versunken und doch gegenwartig ist: Es ist nicht das marchenhafte Bagdad aus Tausendundeiner Nacht, aber eine Stadt, die nicht weniger bunt und lebensprall ist als jene. In mehrere Sprachen ubersetzt, zeugen ihre literarischen Werke wie Leuchtturme aus Worten von einer einzigartigen Vergangenheit: von dem friedlichen, wenn auch spannungsvollen Zusammenleben der Juden mit Muslimen und Christen in Mesopotamien. Ebenfalls thematisieren sie die Schwierigkeiten des Neuanfangs nach der Vertreibung aus dem Irak. Im Mittelpunkt der Werkanalysen stehen Themen, die fur das Textkorpus kennzeichnend sind, von den Schriftstellern jedoch ganz unterschiedlich bearbeitet werden: die Infragestellung der Identitat in einer Situation existentiellen Umbruchs, die Suche nach historischer Kontinuitat in einem Mosaik religioser und sprachlicher Diversitat, ferner die Frage nach der Sprachwahl in der ursprunglichen Umgebung wie auch im Land der Zuflucht.Die literarischen Werke von Samir Nakasch und Schmuel Moreh wurden auf Arabisch veroffentlicht. Sami Michael, Schimon Ballas und Eli Amir hingegen schreiben seit Jahrzehnten auf Hebraisch. Die in Deutschland lebende Mona Yahia verfasste ihren ersten Roman auf Englisch. Der kanadische Schriftsteller Naim Kattan veroffentlicht seine Bucher auf Franzosisch. Der vorliegende Ba

Das Ende des Babylonischen Exils setzt sich mit literarischen Werken irakisch-judischer Autoren des spaten 20. und des fruhen 21. Jahrhunderts auseinander. Diese dokumentieren die kulturelle Uberlieferung einer Gemeinschaft, die seit dem Beginn des Babylonischen Exils in Mesopotamien verwurzelt war. Die Grundung des Staates Israel (1948) und der darauf folgende Exodus (1950/51) der irakischen Juden leiteten das Ende eines Zeitalters von mehr als zweieinhalb Jahrtausenden ein.Als die Autoren den Irak verliessen, waren sie Jugendliche, einige sogar noch Kinder. Die meisten beschworen in ihren Romanen, Erzahlungen, Gedichten und Memoiren eine Welt herauf, die versunken und doch gegenwartig ist: Es ist nicht das marchenhafte Bagdad aus Tausendundeiner Nacht, aber eine Stadt, die nicht weniger bunt und lebensprall ist als jene. In mehrere Sprachen ubersetzt, zeugen ihre literarischen Werke wie Leuchtturme aus Worten von einer einzigartigen Vergangenheit: von dem friedlichen, wenn auch spannungsvollen Zusammenleben der Juden mit Muslimen und Christen in Mesopotamien. Ebenfalls thematisieren sie die Schwierigkeiten des Neuanfangs nach der Vertreibung aus dem Irak. Im Mittelpunkt der Werkanalysen stehen Themen, die fur das Textkorpus kennzeichnend sind, von den Schriftstellern jedoch ganz unterschiedlich bearbeitet werden: die Infragestellung der Identitat in einer Situation existentiellen Umbruchs, die Suche nach historischer Kontinuitat in einem Mosaik religioser und sprachlicher Diversitat, ferner die Frage nach der Sprachwahl in der ursprunglichen Umgebung wie auch im Land der Zuflucht.Die literarischen Werke von Samir Nakasch und Schmuel Moreh wurden auf Arabisch veroffentlicht. Sami Michael, Schimon Ballas und Eli Amir hingegen schreiben seit Jahrzehnten auf Hebraisch. Die in Deutschland lebende Mona Yahia verfasste ihren ersten Roman auf Englisch. Der kanadische Schriftsteller Naim Kattan veroffentlicht seine Bucher auf Franzosisch. Der vorliegende Band berucksichtig

"Review - German Das Ende des Babylonischen Exils setzt sich mit literarischen Werken irakisch-judischer Autoren des spaten 20. und des fruhen 21. Jahrhunderts auseinander. Diese dokumentieren die kulturelle Uberlieferung einer Gemeinschaft, die seit dem Beginn des Babylonischen Exils in Mesopotamien verwurzelt war. Die Grundung des Staates Israel (1948) und der darauf folgende Exodus (1950/51) der irakischen Juden leiteten das Ende eines Zeitalters von mehr als zweieinhalb Jahrtausenden ein.Als die Autoren den Irak verliessen, waren sie Jugendliche, einige sogar noch Kinder. Die meisten beschworen in ihren Romanen, Erzahlungen, Gedichten und Memoiren eine Welt herauf, die versunken und doch gegenwartig ist: Es ist nicht das marchenhafte Bagdad aus Tausendundeiner Nacht, aber eine Stadt, die nicht weniger bunt und lebensprall ist als jene. In mehrere Sprachen ubersetzt, zeugen ihre literarischen Werke wie Leuchtturme aus Worten von einer einzigartigen Vergangenheit: von dem friedlichen, wenn auch spannungsvollen Zusammenleben der Juden mit Muslimen und Christen in Mesopotamien. Ebenfalls thematisieren sie die Schwierigkeiten des Neuanfangs nach der Vertreibung aus dem Irak. Im Mittelpunkt der Werkanalysen stehen Themen, die fur das Textkorpus kennzeichnend sind, von den Schriftstellern jedoch ganz unterschiedlich bearbeitet werden: die Infragestellung der Identitat in einer Situation existentiellen Umbruchs, die Suche nach historischer Kontinuitat in einem Mosaik religioser und sprachlicher Diversitat, ferner die Frage nach der Sprachwahl in der ursprunglichen Umgebung wie auch im Land der Zuflucht.Die literarischen Werke von Samir Nakasch und Schmuel Moreh wurden auf Arabisch veroffentlicht. Sami Michael, Schimon Ballas und Eli Amir hingegen schreiben seit Jahrzehnten auf Hebraisch. Die in Deutschland lebende Mona Yahia verfasste ihren ersten Roman auf Englisch. Der kanadische Schriftsteller Naim Kattan veroffentlicht seine Bucher auf Franzosisch. Der vorliegende Band berucksichtigt auch Memoiren von ""Nachgeborenen"" wie Marina Benjamin und Ariel Sabar sowie Neuerscheinungen des israelischen Autors Almog Behar und der irakisch-muslimischen Exilschriftsteller Ali Badr und Najem Wali. "


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