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Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft Paperback – 1 May 1999

4.6 4.6 out of 5 stars 447 ratings

Product details

  • Publisher ‏ : ‎ Fischer (Tb.), Frankfurt (1 May 1999)
  • Language ‏ : ‎ German
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3596143586
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3596143580
  • Dimensions ‏ : ‎ 12.3 x 1.9 x 19.1 cm
  • Customer reviews:
    4.6 4.6 out of 5 stars 447 ratings

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Zbigniew Brzezinski
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Kankin Gawain
5.0 out of 5 stars Wer Eurasien vom Atlantik und Pazifik, also von beiden Seiten beherrscht, beherrscht die Welt...
Reviewed in Germany on 12 December 2020
Als ich das Buch bestellt habe, wurde es nur noch im Kopp-Verlag verlegt, und war auch sonst antiquarisch kaum erhältlich, also habe ich in den sauren Apfel gebissen, und es eben von diesem Haus bezogen.
Das Werk Zbigniew Brzezinskis gilt als eines der ganz großen Werke zur geopolitischen Analyse der Welt nach den historischen Umwälzungen der frühen 90er Jahre, also nach dem Fall der Mauer und dem Zerreißen des eisernen Vorhangs. Es wird gerne von Verschwörungstheoretikern zitiert, die es als Beweis verwenden wollen, dass die USA nach uneingeschränkter Macht und Hegemonie über den Globus strebe. Dabei macht Brzesinski nichts anderes als das, was alle Geostrategen der Welt machen: Er sieht die Welt nüchtern und unsentimental als ein Spiel der Mächte und fragt sich, wie das Spielfeld oder -brett aussieht, auf dem gespielt wird, und wie die Karten sind, welche die eigene Heimat auf der Hand hält. Wären die Analysen des Autors so weit entfernt von der Wirklichkeit und wäre seine unsentimentale Sichtweise ungerechtfertigt, ließe sich auch nicht erklären, weshalb er mit so vielen seiner Analysen recht behalten hat; Denn sein Buch ist von 1997 und beschreibt auch die Welt von 2020 noch einigermaßen akkurat. Zum einen erkennt er, dass die Herrschaft über die Welt notwendig mit der Beherrschung des eurasischen Großkontinents in eins fällt. Die Akteure, die er dort genauer betrachtet, nämlich die USA, Russland, China, Japan und Deutschland, das UK und Frankreich in geringerem Maße, sind tatsächlich jene Mächte, die auf diesem Spielfeld immer noch den größten Einfluss ausüben. Er stellt richtig fest, dass die Position der USA erst einmal dadurch gefestigt ist, dass sie auf beiden Seiten des Großkontinents, nämlich in Europa und in Ostasien, hier z.B. in Japan, Korea und Taiwan, über mächtige Brückenköpfe verfügt, und den Kontinent quasi von beiden Seiten einfassen kann. Russland hat immer noch die Schwäche, keinen rechten Zugang zu seinen westlichen Meeren aufbauen zu können, China sei weitgehend pazifisch ausgerichtet. Deutschland wiederum könne ein wichtiger Akteur bleiben, wenn es seine ökonomische Stärke einsetzt, um diese über den Hebel der europäischen Union zu verstärken. Zbigniew Brzezinski stellt richtig fest, dass Deutschlands weltpolitische Rolle im neuen Jahrtausend wieder zunehmen wird, es die ökonomische Kraft und Softpower der Europäischen Union aber nur mit aber nicht gegen Frankreich und seine Interessen wird nutzen können. Chinas aufstieg sieht er ein wenig zu verhalten - hier hat sich erstaunlicherweise mehr getan als er vorhergesehen hat. Allerdings bewegt sich China mit seiner Seidenstraßen-Politik tatsächlich in einer Richtung, die Brzezinski aus seiner Analyse heraus richtig gefunden hätte: China versucht auch im Westen von Eurasia eine eigene Machtbasis zu errichten.

Zbigniew Brzezinski kann nicht vorgehalten werden, dass er die Welt auf eine so unsentimentale Art und Weise analysiert. Er geht nämlich von einer einzigen und wichtigen Prämisse aus, und führt dann den Gedanken konsequent weiter, um seiner eigenen Heimat eine möglichst gute Position für das 21. Jahrhundert zu verschaffen. Diese Prämisse, welche sich durch die Korrektheit der Prognosen, die aus ihr erfolgen, als richtig erweist, ist jene, dass man auf dem Feld der Weltpolitik von den anderen Mächten nicht deshalb "nett" behandelt wird, weil man selbst "nett" ist. Vielmehr muss man dafür sorgen, dass man sich jederzeit gegen jeden Gegner verteidigen kann, dass die eigene Position so stark ist, dass man als Gesprächs- und Verhandlungspartner ernst genommen wird. Nur dann, und erst dann, kann man sich um einen zivilisierten Austausch zwischen den Völkern bemühen. Nur dann, wenn beispielsweise auch die kleineren Akteure der Geopolitik hinreichend sicher und geschützt sind, beispielsweise durch eine "gütige Hegemonie", wie sie die USA in weiten Teilen Westeuropas ausgeübt hat, werden sich auch die großen Mächte der Welt auf ein System kollektiver Sicherheit einlassen und sich, etwa, Mehrheitsbeschlüssen beugen.
Wer das nicht wahrhaben will, muss sich die Frage gefallen lassen, warum dann die Geostrategen mit ihren Prognosen so oft recht haben. Und er muss sich fragen lassen, wie eine vernünftigere Weltordnung errichtet werden kann, wenn die großen Akteure, USA, China, Russland, allen voran, keinen Grund sehen, sich Mehrheiten eines Weltenparlaments oder Beschlüssen eines Weltgerichtshofes zu beugen.
Wem hier die Prämissen zu schnöde, die Schlüsse zu abgeschmackt erscheinen, mag noch einmal zu Kants Schrift "Zum ewigen Frieden" greifen. Wenn man diesen recht liest, merkt man, dass Kant mit seinen Gedanken nicht naiv war, nur dem Lauf der Geschichte weit, für unsere Verhältnisse zu weit, vorweggegriffen hat.
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Michael Tams
5.0 out of 5 stars Five Stars
Reviewed in the United States on 26 February 2016
Lesen!
Flüchtlingshelfer
5.0 out of 5 stars Die einzige Weltmacht - Erkenne die Wahrheit
Reviewed in Germany on 31 October 2018
War die absichtliche Destabilisierung der Ukraine und die damit verbundenen Kriegsbestrebungen gegen Rußland, eine direkte Umsetzung der politisch-strategischen Pläne Brzezinskis?

Die Ukraine muß dem russischen Einflussbereich entzogen werden, weil Russland ohne die Ukraine nicht wieder eine Weltmachtstellung erreichen kann, meinte einer der einflußreichsten us-jüdischen und politisch-strategischen Kämpfer für ein Amerikas der Vorherrschaft und einzigen Weltmacht.

Vergessen wir nicht, als er noch Sicherheitsberater unter Jimmy Carter 1976 war, arbeitete Brzezinski systematisch auf eine Schwächung Sowjetrußlands, die er immer und überall verteufelte hin. Auch die Umwerbung Chinas in den Jahren vor 1978 muß in diesem Licht gesehen werden, denn es ging ihm nicht um ein globales Dreierbündnis USA, China und die Sowjetrussen zur Sicherung des Weltfriedens und der globalen Stabilität, sondern darum, die Sowjetrussen durch Isolation zu destabilisieren, was in diesen Buch nach meiner Meinung nicht deutlich genug zum Ausdruck kommt.

Nach dem Zusammenbruch Sowjetrußlands sah Brzezinski die Zeit gekommen das die amerikanische Politik die Verantwortung übernehme, die ihr gebührt, indem sie Russland nicht nur politisch und wirtschaftlich zerschlage.

Den wirklichen Kern des seines Buches bildet deshalb eine großartige Analyse der vier euroasiatischen Schlüsselregionen: Westeuropa, Zentralasien, Ostasien und Südostasien. Er wollte eine Dreiteilung Rußlands in einen europäischen, mittelrussischen und fernöstlichen Teil, eingekesselt von Europa im Westen, der Türkei im Süden und Japan im Osten, die er klar ihre Stellung zuwies, indem er klarstellte, daß sie Vasallen der USA wären. Klare Worte der Wahrheit, die man heute kaum noch hört.

Aber als dann Rothschilds Marionette G.W. Bush einen "Krieg gegen den Terrorismus" verkündete und nach 2001, den Irak 2003 durch eine Lüge in den von seinen Hintermännern gewünschten Krieg stürzte, war Brzezinski bestürzt und damit nicht einverstanden. Ebenso wenig mit der Politik gegen den Iran wie auch mit der Destabilisierung Syriens unter einer weiteren Marionette: Obama. Aber sein Einfluß war gegenüber den wirklichen Machern wie Rothschild und Co. nach meiner Meinung sehr gering.

Brzezinski war klar, daß die Aktivitäten der wirklichen Herrscher zur Migrationswaffe und der damit verbundenen (nur?) politischen Vernichtung der EU führen würden, die wir derzeit erwarten und damit seine Strategie des "new american century" zuwiderlaufen würde. Außerdem würde so den wirklichen Herrschern die Maske vom Gesicht gerissen, so das sie ihr Ansehen und damit das der USA in der Welt beschädigen würden, was wir gerade erleben. Aber dann kam Trump ... .

Brzezinski war ein kluger Kopf, nur haben die klügsten Köpfe nur selten die Macht ihre Visionen umzusetzen, dafür aber die, denen die Banken und die Industrien gehören und die wollen kein "new american century" oder ein "america first", sondern die NWO!
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Raumzeitreisender
4.0 out of 5 stars Strategie einer Supermacht
Reviewed in Germany on 27 December 2015
Politikwissenschaftler Zbigniew Brzeziński war im Wahlkampf von Jimmy Carter außenpolitischer Berater und später Sicherheitsberater von Präsident Carter und gilt als anerkannter Globalstratege. Er repräsentiert heute nicht die offizielle Außenpolitik der USA und ist auch nicht deren Sprecher, hat aber durch seine vielfältigen Beratungstätigkeiten soviel Einblick in die Politik der USA gewonnen, dass seine Einschätzung der offiziellen Linie nahe kommen dürfte.

Das Buch ist 1997 erschienen, das Vorwort stammt von Hans-Dietrich Genscher, der von Zustimmung und Widerspruch spricht und sich damit diplomatisch zum Inhalt äußert. Sowohl im Vorwort als auch in der Einleitung fällt das Stichwort Eurasien. "Ziel dieses Buches ist es deshalb, im Hinblick auf Eurasien eine umfassende und in sich geschlossene Geostrategie zu entwerfen." (16) Ist Eurasien das "Schachbrett", auf dem sich künftig der Kampf um die globale Vorherrschaft abspielen wird?

Im ersten Kapitel beschreibt Brzeziński den Aufstieg der USA zur Supermacht. Bis in die 1930er Jahre noch relativ isoliert und unbeteiligt, entwickelte sich Amerika im Zuge des Zweiten Weltkriegs zur Weltmacht. Europa lag in Schutt und Asche und als führende Nationen kristallisierten sich die USA und die UDSSR heraus, die mit unterschiedlichen Ideologien Ansprüche an Europa anmeldeten. Der Eiserne Vorhang entstand. Die Entwicklung der Atomwaffen in Ost und West begründete eine Patt-Situation. Das flexiblere und innovativere System hat letztlich den Kampf gewonnen, die UDSSR fiel auseinander.

Brzeziński beschreibt die USA als führend in den vier entscheidenden Domänen globaler Macht, dazu zählen militärische Macht, Wirtschaft, Technologie und Kultur. Dass die militärische Macht dazu dient, wirtschaftlichen Erfolg zu generieren, schreibt Brzeziński nicht explizit, ergibt sich aber aus seinen Ausführungen zur Sicherung der Macht. Besitzt die amerikanische Kultur einen Vorbildcharakter? Es gibt ältere und insbesondere weisere Kulturen, die militärischer Macht (nicht nur der USA) zum Opfer fielen. Im Hinblick auf Kolonialismus und Ausbeutung anderer Kulturen dürfen sich auch die Europäer auf die Schulter klopfen.

Der westeuropäische Wohlfahrtsgedanke einschließlich der deutschen Mitbestimmung fällt bei Brzeziński durchs Raster. Er ist der Meinung, "man müsse sich das stärker wettbewerbsorientierte und auch rücksichtslose amerikanische Wirtschaftsmodell zum Vorbild nehmen". (43) Ein System ohne Krankenversicherung und ohne Kündigungsschutz, bei dem zudem mehrere Arbeitsstellen erforderlich sind, um einen minimalen Lebensstandard halten zu können, soll für Westeuropa Vorbild sein? Der Leser ahnt, was das seitens der USA geforderte Freihandelsabkommen bewirken wird.

"Ohne die Vorherrschaft der USA wird es auf der Welt mehr Gewalt und Unordnung und weniger Demokratie und wirtschaftliches Wachstum geben, als es unter dem überragenden Einfluss der Vereinigten Staaten auf die Gestaltung der internationalen Politik der Fall ist." (47) Hier wird der Geist des Buches und die Motivation der amerikanischen Politik auf den Punkt gebracht. Brzeziński schreibt aus der Perspektive der USA. Wer die Guten und wer die Bösen sind, braucht nicht diskutiert zu werden.

In Eurasien gibt eine nicht eurasische Macht den Ton an. Brzeziński bezeichnet Eurasien als "Schachbrett, auf dem der Kampf um globale Vorherrschaft auch in Zukunft ausgetragen wird". (48) Es ist dieses Schachbrett mit seinen Spielfiguren Westeuropa, Russland, Nahost, China, Japan, um nur ein paar der wichtigsten zu benennen, von deren möglichen Spielzügen das Buch handelt. Brzeziński analysiert ausführlich die Beziehungen zwischen den Akteuren und deren Entwicklungsmöglichkeiten.

Der Autor beschreibt die Nato-Erweiterung und die Krise der Ukraine. Hinsichtlich der Beziehung der westlichen Welt zu Russland "engere Anbindung an die NATO und die EU" (152) sind seine Prognosen zu optimistisch. Die bereits in den 1990er Jahren prognostizierte Eingliederung der Ukraine in NATO und EU muss Russland als Provokation bewerten und führt in eine Situation, die an Zeiten des Kalten Krieges erinnert. Hier argumentiert Brzeziński zu blauäugig.

Brzeziński erläutert fundiert die globale Strategie der USA. Dazu gehören die Erweiterung der NATO, die Vereinigung Europas, aber auch das Freihandelsabkommen, welches in Westeuropa sehr kritisch gesehen wird und die massive Einflußnahme auf Wirtschaft und Politik. Ist der "american way of life" ein Traum aller Völker? Altkanzler Helmut Schmidt hat mal gesagt: "Je größer der Staat, umso mehr braucht man Gegengewichte, um ihn bei der Vernunft zu halten."
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wilhelm
5.0 out of 5 stars Der Mann ist ja herzig
Reviewed in Germany on 11 June 2017
Brzezinski in Kurzform: Amerika ist die erste und einzige wahre Weltmacht. Und wie wir am Schlus erfahren auch die Letzte.
Amerikas Aufgabe ist es, die Welt vor dem Ertrinken im Chaos zu bewahren. Weil nämlich , zumindest die Länder des eurasischen Kontinents, alle nur im Kopf haben bei sich bietender Gelegnheit über einander her zu fallen. Nur Amerika hat die mlitärischen, wrtschaftlichen, technologischen und, man beachte, kulturellen Resourcen sie daran zu hindern.
Zu diesem Zweck ist es notwendig dass Amerika möglichst grossen und ungehinderten Zugriff auf den eurasischen Kontinent hat
(beiläufg erwähnt er dass es da auch einiges zu holen gibt, aber darum geht es ihm nicht). Dazu muss alles getan werden um das Enstehen von Staaten oder Koalitionen die diesen Zugriff behindern könnten zu verhindern. Wie das praktisch abläuft hat der Autor nicht dargesetellt, aber da haben wir ja die letzten 20 Jahre von Afganistan, über Irak, Syrien, Lybien und Ukraine bis hin zur Dämonisierug Russlands genug Anschauungsmaterial.
Aber dies sind nur, zwar unschöne, jedoch notwendige Massnahmen für das hohe Endziel: Ein Eurasischer Kontinent, der unter der weisen Führung Amerikas eine nie gekannte Friedlichkeit und Prosperität erreicht. Ja und dann braucht es die amerikanische Weltmacht nicht mehr.
Sie war dann die erste, die einzige, und eben auch die letzte wahre Weltmacht.
Das klingt fast so ein bißchen wie das Paradies der marxschen klassenlosen Gesellschaft.
Aber bis es soweit ist muss sich Amerika noch ein bis zwei Generationen ordentlich ranhalten.
Wir sehen: Herr Brzezinski will nur das Beste für unseren eurasischen Kontinent...ich find ihn herzig, aber ob das so funktioniert ?
Jedenfalls sind die Länderanalysen lesenswert.
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