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Afghanische Reise (Fischer Taschenbibliothek) (German Edition) Kindle Edition

4.3 out of 5 stars 163 ratings

Nur wenige Monate nachdem in Afghanistan eine über 25-jährige Kriegsgeschichte zu Ende ging, begleitet Roger Willemsen eine afghanische Freundin auf ihrem Weg in die Heimat: von Kabul nach Kunduz und durch die Steppe zum legendenumwobenen Oxus, dem Grenzfluss zu Tadschikistan – die abenteuerliche Reise durch ein erwachendes Land.

Willemsen spricht mit einfachen Frontsoldaten, Kommandanten und Generälen, trifft Drogenschmuggler, Nomaden und Weise, begegnet Verstörten und Traumatisierten, Menschenrechtlerinnen und Häftlingen, ehemaligen Mudschaheddin und Taliban-Funktionären, Fußballerinnen und Musikern. Er besucht Fabriken, Märkte, Schulen und den Ältestenrat eines Dorfes, ist Gast bei einer Verlobungsfeier und inszeniert eine Kinovorführung für Frauen und Kinder. Er überquert den lebensgefährlich verminten Salang-Pass, besucht die schwer zugänglichen Dörfer der Tadschiken, trifft turkmenische Kamelhirten in der Steppe und gelangt schließlich an die Ufer des mythischen Flusses Oxus, der die Grenze Afghanistans zu Turkmenistan, Tadschikistan und Usbekistan bildet.

Am Ende ist Roger Willemsens Buch weit mehr als der persönliche Bericht von einer faszinierenden Reise, sondern eine literarische Betrachtung der Grundlagen allen Reisens und eine Suche nach dem Eingang in die Fremde.

»Dieses Buch ist ein Geschenk, verfasst von einem deutschen Intellektuellen, der mit neugierigem Kinderblick hinter die News-Front schaut. [...] Dabei erweist sich der Autor als wunderbarer Beobachter. Wenn er von seinen Begegnungen mit Generälen oder Drogenschmugglern, Menschenrechtlerinen oder Taliban-Funktionären schreibt, bekommt das Nachkriegsland – jenseits der ›Tagesschau‹-Fratze – endlich ein Gesicht.« stern

Product details

  • ASIN ‏ : ‎ B0098I262A
  • Publisher ‏ : ‎ FISCHER Taschenbuch
  • Accessibility ‏ : ‎ Learn more
  • Publication date ‏ : ‎ 12 Sept. 2012
  • Edition ‏ : ‎ 1st
  • Language ‏ : ‎ German
  • File size ‏ : ‎ 4.6 MB
  • Screen Reader ‏ : ‎ Supported
  • Enhanced typesetting ‏ : ‎ Enabled
  • X-Ray ‏ : ‎ Not Enabled
  • Word Wise ‏ : ‎ Not Enabled
  • Print length ‏ : ‎ 225 pages
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3104025469
  • Page Flip ‏ : ‎ Enabled
  • Customer reviews:
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Roger Willemsen
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  • Colin Wood
    5.0 out of 5 stars Wie live dabei
    Reviewed in Germany on 16 May 2007
    Willemsens Afghanische Reise beginnt in Locarno, in dem legendären Grand Hotel, wo er sich zur Vorbereitung noch einmal drei Tage lang intensiv einliest. Am Frankfurter Flughafen trifft er auf seine Begleitung: die langjährige Freundin Nadia, Exil-Afghanin, den Fotografen Christian und seinen Leser, den Vierten im Bunde. Das ist, neben allen inhaltlichen Aspekten, die große Leistung dieses Buches: man fühlt sich beim Lesen live dabei, sieht die Landschaften, hört die Töne, empfindet die Spannung mit, als es z. B. darum geht, eine Kino-Vorführung für Frauen und Kinder auf die Beine zu stellen. Diese Liste kann man endlos fortsetzten.

    Willemsen bereist den Norden des Landes von Kabul nach Kunduz; in beiden Städten hält er sich länger auf, lernt Nadias Verwandtschaft und andere Familien kennen. Sogar zu einer Verlobung wird er eingeladen, wo er als fremder Gast das Privileg genießt, sich auch zwischen den von den Männern traditionell getrennt feiernden Frauen aufhalten zu dürfen. Er reist weiter an den Oxus, den Grenzfluss zu Turkmenistan, Usbekistan und Tadschikistan und nimmt den beschwerlichen Weg in abgeschiedene Bergdörfer auf sich, um mit den dort lebenden Tadschiken zu reden.

    Wieder eine andere, sehr eindrucksvolle Begegnung ist die mit Menschen, die jahrelang in Flüchtlingslagern hinter der pakistanischen Grenze gelebt haben und nun zurückgekommen sind in ihre Heimat, die kein zu Hause mehr ist. Ihre Lebensweise unterscheidet sich kaum von der im Lager, da man ihre neue Unterkunft auch nicht anders nennen kann. Sie haben weder ein festes Dach über dem Kopf, noch verfügen sie über Strom oder fließendes Wasser. Auf engstem Raum leben sie zusammen, ohne Arbeit, ohne Schulen in der unmittelbaren Umgebung, und es wird noch sehr lange dauern, bis sich daran etwas ändern wird. Das Land ist eine riesige Baustelle.

    Sehr bewegend sind Passagen, in denen Willemsem beschreibt, wie die Menschen mit der Abwesenheit von Verboten und Unterdrückung umgehen. Da gibt es die auf der Straße spielenden Kinder, die erwarten, geschlagen zu werden, als der Autor mit seinen Begleitern auf sie zugeht, um mit ihnen zu sprechen. Spielen war unter den Taliban verboten wie so vieles andere auch: das Drachen steigen lassen, was in Afghanistan große Tradition hat, Schulbesuch und Ausbildung für Frauen, Arbeit für Frauen, eine zeitlang war es Frauen gänzlich verboten, das Haus zu verlassen. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Frauen die Abschaffung des Burka-Zwangs nicht nur als Erleichterung empfingen, da der Ganzkörperschleier ihnen auch Schutz bot. Viele von ihnen müssen nun nach Jahrzehnten des sich Verhüllens erst lernen, mit den Blicken umzugehen, die Fremde, insbesondere Männer, auf sie richten.

    Weitere interessante Begegnungen sind sowohl die mit einem Taliban-Führer als auch die mit dem Sprecher der Guantanamo-Häftlinge, der gerade erst vor kurzem aus der Haft entlassen wurde. Beide Treffen laufen sehr konspirativ ab und führen in Stadtteile, die man als Tourist nicht gerne freiwillig betreten möchte. Interessant ist hier für den europäischen Leser die Art der Gesprächsführung: um eine vollständige Antwort auf eine Frage zu bekommen, muss sie mehrmals, jeweils von einem anderen Gesichtspunkt betrachtet, gestellt werden.

    Dieser Reisebericht ist nicht chronologisch verfasst im Sinne von erst das, dann das, dann das nächste, sondern springt zwischen den verschiedenen Ereignissen hin und her. Anfangs war das verwirrend, doch es spiegelt hervorragend den Ablauf der Reise. Um es am Beispiel der Kinovorführung für Frauen und Kinder deutlich zu machen: deren Organisation hat einen längeren Zeitraum in Anspruch genommen, in dem sich die Gruppe aber nicht ausschließlich damit befasst hat, sondern parallel mehrere Unternehmungen verfolgte. In dieses Hin und Her wird der Leser so mit einbezogen. Darüber hinaus ist er eloquent und wortgewaltig. Ein Willemsen eben.

    PS: Zur Kinovorführung kamen Jugendliche und Männer, Frauen leider nicht. Auch hier ist also die jahrelange Unterdrückung des weiblichen Geschlechts noch tief verankert. Aber immerhin ist es gelungen, das Kino, welches jahrelang nicht genutzt werden durfte, weil unter den Taliban Abbildungen von Menschen verboten waren, zurück ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Und wer weiß, vielleicht kommen ja inzwischen auch Frauen......
    Report
  • Gabriele von Roth
    5.0 out of 5 stars Sehr berührend!
    Reviewed in Germany on 3 February 2024
    Wunderbare Einblicke in eine fremde Welt. Sollte Schullektüre sein!
    Leider ist Roger Willemsen viel zu früh verstorben.
  • Zine Kutlu
    4.0 out of 5 stars Afghanische Reise
    Reviewed in Germany on 5 November 2013
    Das Buch reist einen mit in die Welt von Afghanistan .
    Die Menschen dort ihre Lebensweisen klar und verständlich
    beschrieben. Manchmal zuviele akademische Fremdwörter die man aber googeln kann.
    Alles in allem ein gelungenes Buch!!
  • Moondog
    5.0 out of 5 stars Sehr schöne und wichtige kulturelle Bereicherung gerade jetzt und immer noch
    Reviewed in Germany on 19 November 2023
    Über den Tellerrand hinaus sich mit Kulturen vertrauter zu machen und Vorurteile "abzuarbeiten" ist gelungen.
  • Donaustadt
    5.0 out of 5 stars "Quo vadis" Afghanistan
    Reviewed in Germany on 22 February 2008
    "Afghanische Reise", ein sehr kurzweilig geschriebener, aufschlussreicher Reisebereicht mit sehr viel persönlichen Eindrücken. Der Autor berührt dabei Afghanistans Vergangenheit, setzt sich hart mit der Gegenwart auseinander und macht sich Gedanken über die Zukunft des Landes resultierend aus den Gesprächen mit der Bevölkerung.
    Sehr zu empfehlen für alle Freunde Afghanistans, die sich um sein Schicksal Gedanken machen. Dieses Buch wäre Pflichtlektüre für Alle, die diesem Land helfen wollen. Regt zum Nachdenken an, ob die gegenwärtige Strategie einer alles beherrschenden Supermacht die richtige ist und lässt mehrheitlich zu dem Ergebnis kommen: Nein!
    Freiheitsliebe, Unabhängigkeit, selbstlose Gastfreundschaft gepaart mit berechtigtem Stolz nicht zuletzt auf eine mehr tausendjährige Kultur ("ihr habt zwar 120 Jahre elektrisches Licht, wir haben dagegen vier tausend Jahre Kultur" Zitat), verbunden mit einer Perspektivlosigkeit vor allem der männlichen Jugend ziehen sich als Fakten wie ein roter Faden durch die geschilderten Erlebnisse des Autors.
    Ich selbst durfte in den frühen 70-iger Jahren für einige Monate dieses herrliche Land ("die Schweiz Asiens" Zitat) bereisen und vermag die Schilderungen nachzuvollziehen und die - verglichen mit damals - leider negativen Veränderungen.
    Ein sehr empfehlenswertes Buch

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