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1 of 1 people found the following review helpful
4.0 out of 5 stars Kafka's Castle, 15 May 2012
By 
Lilian (Orpington , Kent) - See all my reviews
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This review is from: Das Schloß (German Edition) (Kindle Edition)
I am finding this product extremely useful.I had studied it as a student in the 60's, bur more recently was looking for a text to share with the members of a German improvement group. I teach German to this group, (average age 70's), voluntarily once a week and so keeping costs to a minimum is important. It is very difficult to find suitable material for that age group, as most materials on the market are aimed at teenagers learning German at school, and usually neither content not material is suitable for the older person. Despite Kafka's reputation for writing about the surreal and the content of complex ideas, the language used in the book is straightforward and easily followed by a relative novice. The sentence construction is simple and the vocbulary is everyday. I read the first chapter to the group last week, and even the ones who have just been learning German for a few months, managed to follow the language and appreciate the satirical content on bureaucracy, much of which is still relevant today.
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2 of 4 people found the following review helpful
4.0 out of 5 stars Rezension von " Zweifler "; Parabel auf Moderne und Postmoderne, 6 Jan. 2010
This review is from: Das Schloss (Paperback)
Von einem Kunden: " Zweifler " (München)

" Im letzten und düstersten der drei Kafka-Romane spielt der größte Teil der Handlung nachts; die Tage sind so kurz, dass das Tageslicht nur wenige Stunden andauert. Selbst an Sommertagen fällt gelegentlich noch Schnee. Der Protagonist K. hält sich wie ein ungebetener Gast im Dorf auf. Beim Versuch, über eine Seitengasse in Richtung Schloss zu gelangen, sinkt er im Schnee ein, kommt nicht weiter. Die Naturgesetze folgen der hier herrschenden Ordnung des Schlosses ebenso wie die Dorfbewohner und die Beamten.
In dieser magischen, finsteren, ländlich-ärmlichen Welt des Dorfes kämpft K. um sein grandioses Ziel, ins Schloss zu gelangen. Dabei werden Müdigkeit, Obdach und Schlaf zu einem immer größeren Problem der Hauptfigur. Einmal äußert er die Bitte, "ein Brett auf die Fässer legen" und schlafen zu dürfen, worauf man ihm "irgendein Kissen" hinwirft. Eines Nachts im Herrenhof beim Beamten Bürgel könnte K. alles erreichen. K. scheitert an seiner Müdigkeit, sein Kampf um Fortschritt ist längst absurder Leerlauf. Im ersten Kapitel sagt K.: "Ich will immer frei sein." Davon bleibt im Romanverlauf nichts übrig. K. lernt, seine Persönlichkeit, seine Ziele und Bedürfnisse dem übergeordneten Zweck, dem herrschenden Prinzip unterzuordnen. Bei Kafka "irrt und kämpft" (Grönem.) der Mensch vergeblich. Ob er sich anpasst oder kämpft, das Schloss ist unabhängig davon freundschaftlich oder feindselig orientiert. K. hat keine Möglichkeit der aktiven Auseinandersetzung mit der ihm gegenüberstehenden Ordnung. Diese entzieht sich jeder Überprüfbarkeit und Erfahrbarkeit. Alle Widersprüche und Absurditäten dieser Ordnung sind unangreifbar. Darin liegt K.s Unfreiheit und die aller anderen Romanfiguren. Der Roman ist die große Parabel der Moderne und Postmoderne, ein visionäres Meisterwerk, aktueller denn je, Meta-Literatur, eine Lektüre-Herausforderung, die jeden Leser (über-)fordert. "
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